Kurort Rathen


Urlaub im Kurort Rathen ist eine Reise wert. Hier finden Gäste wahre Erholung und Kulturerlebnisse sowie Naturschauspiele. Der Kurort Rathen ist bekannt durch die Bastei und Felsenbühne. Vom Haus Heidi Rathen, das direkt an der Elbe gelegen ist, können Urlauber direkt mit Fähre und Zug ins nahegelegene Dresden fahren oder den Kurort Rathen erkunden. Nur wenige Gehminuten vom Haus Heidi Rathen ist die Altstadt, die Felsenbühne und die Burg Rathen entfernt. Oberhalb von Rathen liegt die bekannte Bastei, die bereits mehrmals als Filmkulisse gedient hat.

Das Elbsandsteingebirge ist zweifellos eines der schönsten und gefragtesten Urlaubsziele in ganz Deutschland. Das in den letzten Jahren deutlich vielfältiger gewordene Sport-, Freizeit- und Aktivangebot bietet genug Möglichkeiten für Urlauber und Gäste, sodass neben dem Naturerlebnis Elbsandsteingebirge auch Spaß und Sport mit der ganzen Familie nicht zu kurz kommen. Außerdem ist der Kurort auch ein Ort der Ruhe und Erholung für Urlauber, die ausspannen und relagen wollen. Ergänzend hierzu bietet der Haus Heidi selbst auch Erholungsmöglichkeiten wie die Sauna oder weitere Serviceangebote, die den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen.

Der Kurort Rathen und seine Geschichte
Der Ursprung Rathens ist sagenumwoben. Der Ort entstand vermutlich gleichzeitig mit den Burgen Altrathen und Neurathen. Erste Zeugnisse gibt es 1261 von einem Theodericus de Raten. Die Burg Altrathen wurde erstmals im Jahre 1289 als Steinburg erwähnt und liegt auf einem Felssporn über dem Elbtal und dem heutigen Niederrathen. Beide Burgen wurden 1469 als Raubritterburgen geschleift. Die Einwohner verdienten ursprünglich ihren Wohlstand mit der Elbschifffahrt, Waldarbeit und dem Steinbrechen.

In der Zeit des Nationalsozialismus gab es in Rathen ein Außenlager des KZ Flossenbürg mit dem Tarnnamen Schwalbe II. Es wurde im Sandstein ein Projekt zur Benzinherstellung der BRABAG Magdeburg begonnen. Schwalbe II ist unvollendet geblieben; errichtet wurden 8 m breite Räume und 14 Stolleneingänge. Geplant war eine Grundfläche von 80.000 m². Das Mundloch ist heute mit einer starken Trockenmauer verwahrt.

Die Gemeinde bekam im Jahre 1935 den Beinamen „Kurort“ verliehen, der seitdem als Teil des Namens der Gemeinde geführt wird.

Tourismus
Seit Rathen staatlich anerkannte Luftkurort ist, gibt es in der Gemeinde viele Touren, die direkt von hier in den westlichen Teil der Sächsischen Schweiz führen. Darüber gelangt man auch zur Bastei. Durch den Amselgrund in Rathen gelangt man zum Amselsee und zur Felsenbühne Rathen. Neben der Alten Mühle von 1567, die nach dem Jahrhunderthochwasser 2003 heute kurz vor dem Abriss steht, blieben eine Reihe weiterer Fachwerkhäuser erhalten. Die Nieschen im Amselgrund sind sehr schön anzuschauen. Östlich des Ortes erhebt sich der Gamrig.